Hufeland-Klinik im Austausch mit der Politik: Gemeinsam den Gesundheitsstandort Bad Ems stärken

Gemeinsamer Austausch von Politik und Leistungsbringern ist unabdingbar (v.l.n.r.): Silke Legran (HK), Oliver Krügel (Bgm. Bad Ems), Josef Oster (MdB), Andre Theveßen (HK)

Bad Ems. Gesundheitspolitik beginnt dort, wo Versorgung täglich gelebt wird. Deshalb begrüßte die Hufeland-Klinik Bad Ems Bürgermeister Oliver Krügel (CDU) und den Bundestagsabgeordneten Josef Oster (CDU) zu einem gemeinsamen Austausch. Im Mittelpunkt standen aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen, die Zukunft der Krankenhausversorgung sowie die Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Bad Ems.

Für die Hufeland-Klinik gehört es zur gesellschaftlichen Verantwortung, ihre Erfahrungen aus dem Klinikalltag in politische Diskussionen einzubringen. Im Gespräch informierte die Klinikleitung über die aktuellen Herausforderungen, vor denen Krankenhäuser stehen. Dabei wurde auch der Entwurf des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes diskutiert.

„Der Austausch mit der Politik ist uns wichtig. Wir erleben jeden Tag, welche Auswirkungen gesetzliche Rahmenbedingungen auf die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten haben. Deshalb bringen wir unsere Erfahrungen gerne ein. Reformen sind notwendig – sie müssen aber die Versorgung stärken, Bürokratie abbauen und den Kliniken die Möglichkeit geben, sich auf ihre eigentliche Aufgabe zu konzentrieren: die Versorgung der Patienten“, sagte Geschäftsführer Andre Theveßen.

Bundestagsabgeordneter Josef Oster zeigte großes Interesse an den praktischen Erfahrungen der Klinik: „Mir ist wichtig, mit den Menschen zu sprechen, die täglich Verantwortung für die Gesundheitsversorgung übernehmen. Solche Gespräche geben wertvolle Einblicke in die Herausforderungen vor Ort und helfen dabei, politische Entscheidungen an der Praxis auszurichten.“

Auch Bürgermeister Oliver Krügel unterstrich die enge Verbundenheit zwischen Stadt und Klinik: „Die Hufeland-Klinik ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner für Bad Ems. Sie trägt wesentlich zur medizinischen Versorgung, zur Attraktivität unserer Kurstadt und zur positiven Entwicklung des Gesundheitsstandortes bei. Deshalb pflegen wir einen regelmäßigen und vertrauensvollen Austausch.“

Neben gesundheitspolitischen Themen richtete sich der Blick auch auf die Zukunft. Die Hufeland-Klinik informierte über die Ausweitung des onkologischen Schwerpunktes und der Beatmungsmedizin sowie den geplanten Bau einer Salzgrotte, mit der das therapeutische Angebot erweitert werden soll. Das Projekt soll nicht nur den Patientinnen und Patienten der Klinik zugutekommen, sondern auch den Gesundheitsstandort Bad Ems insgesamt weiter stärken.

Ein Beispiel für die enge Zusammenarbeit von Stadt und Klinik ist bereits heute der gemeinsam initiierte Atemwegs-Lehrpfad im Kurpark. Solche Projekte zeigen, dass Gesundheitsförderung weit über die Klinik hinausreichen kann und einen Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger sowie für Gäste der Stadt schafft.

Für die Hufeland-Klinik steht fest: Eine gute Gesundheitsversorgung entsteht im Dialog. Deshalb wird sie sich auch künftig aktiv in gesundheitspolitische Diskussionen einbringen und gemeinsam mit ihren Partnern daran arbeiten, den Gesundheitsstandort Bad Ems nachhaltig weiterzuentwickeln.

 

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